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Maria Trost oder eine Privatsache

Datum: 24.08.2012
Uhrzeit: 20.30
Location: Innenhof der barocken Klosteranlage von Mariahilf ob Passau


Im Jubiläumsjahr „350 Jahre Barockstadt Passau“ präsentiert das Ensemble THEATOUR 2012 das Schauspiel „Maria Trost oder eine Privatsache“, Buch und Regie: Jochen Servatius. Einzigartiger Spielort ist der Innenhof der Maria Hilf – Wallfahrtskirche, Mariahilfberg 3 in Passau. Das Schauspiel rückt eine historische Begebenheit aus der frühbarocken Vergangenheit der Region ins Bewusstsein. Und der historische Zufall ist Impuls: Die Entstehung eines Wallfahrtsortes rund um ein Gnadenbild Mariens mit dem Jesuskind! Das Original des Bildes hängt heute in der Wallfahrtskirche Basilika Maria Plain im Salzburgischen. Den historischen Stoff um die Wanderung dieses Gnadenbildes hat THEATOUR erstmals für die Theaterbühne konzipiert. Der wunderbare Spielort wird einzig für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt und trägt mit seiner ureigenen Atmosphäre zum Gelingen des Schauspielprojektes bei.

Worum geht es:

Mitten in den Wirren des 30-jährigen Krieges: Rudolph Freiherr von Grimming taucht bei einer Musterung von Rekruten am Atzldorfer Berg auf. Er hat ein Kriegstrauma erlitten und beschließt nun ein anderer Mensch zu werden. Er will die Menschen in diesen schrecklichen Zeiten wachrütteln, beginnt tatsächlich zu missionieren und fährt seinem früheren Freund, dem Hauptmann Christian Weißkopf, in die Parade… Es wird offenbar, dass Rudolph von seinem Vater Johann Ludwig, Pfleger in Fürsteneck, als Sohn nicht angenommen ist, das Verhältnis zwischen den beiden äußerst gestört ist… Auch Rudolphs Mutter Argula ist der eigene Ruf und der Ruf der Familie offenbar wichtiger, als Rudolph selbst. Der Unfrieden in der Familie steigt stetig und Argula beschließt, zur heiligen Beichte zu gehen. Der Hausfreund und Jesuitenpater Danckert nimmt die Beichte ab. Argula teilt ihm mit, dass Rudolph in Wahrheit nicht Johann Ludwigs Sohn ist und Danckert verlangt die Buße. U.a. soll Argula ein Gnadenbild, welches wie durch ein Wunder Brandschatzung im Markte Regen unbeschadet überstanden hat, der Menschheit zugänglich machen, indem es in die Schlosskapelle von Fürsteneck gestellt wird. Um selbst in den Besitz des Bildes zu kommen, schwatzt sie es der Bäckerin Josepha Regner aus Regen, die alles durch den Brand verloren hat, ab… Zeit vergeht und die Wunderwirkung des Bildes hat sich rasch herumgesprochen. Rudolphs Vater stirbt, Rudolph will seine Nachfolge nicht antreten und der neue Pfleger Georg Sinzl will das Gnadenbild, welches reiche Opfergelder verspricht, für sich reklamieren. Ein Gerichtsurteil macht sein Ansinnen allerdings erst einmal zunichte… Das Gnadenbild wandert mit Rudolph zum Plainberg ins Salzburgische, auch dort wird er allerdings als selbsternannter Missionar und Einsiedel von der Kirche angefeindet. Auf dem Plainberg lernen sich die Magd Julie Laska und Rudolphs Knecht Tobias Ehinger kennen… Rudolph gerät in Schuldhaft und somit mehr und mehr in Isolation und Einsamkeit… Dieser Umstand ist für Rudolphs Mutter Argula, die um die Familienehre fürchtet, unerträglich und unterstützt Georg Sinzl, der einen verwegenen Plan ausgeheckt hat, um doch noch an das Gnadenbild zu gelangen… Auch der Passauer Fürstbischof macht Anspruch auf das Gnadenbild und seine Opfergelder geltend… Der Plan von Georg Sinzl scheint aufzugehen: Rudolph wird per Dekret entmündigt, ist enterbt und muss das Bild aus der Hand geben, dies allerdings will er nicht zulassen und beschließt mit seinem Knecht Tobias ins Allgäu zu fliehen, wo er bei Maria Enzensperg in Wank bei Neßlwang ein neues Zuhause findet. Jedoch auch hier wird Rudolph schnell angefeindet, benachbarte Wallfahrtsorte fürchten Konkurrenz und Rudolphs Lebenswandel bringt ihm den Vorwurf der Ketzerei ein… Freunde Rudolphs, allen voran Maria und ihr Mann Peter, bringen das Bild ohne Rudolphs Wissen in Sicherheit ins tschechische Wallern, der Heimat Julie Laskas. Diese gutgemeinte Tat macht aber alles nur noch schlimmer und Rudolph sieht sich nun dem Vorwurf der Betrügerei ausgesetzt, da er das Gnadenbild nicht mehr besitzt. Er muss Neßlwang verlassen… Argula plagt inzwischen das schlechte Gewissen, und so hat das Gnadenbild dazu geführt, dass sich Mutter und Sohn aussprechen… Ein „Happy End“ ist sicher…

Aufbau und Konzept

Das Schauspiel „Maria Trost oder eine Privatsache“ von Jochen Servatius basiert auf historischen Stoff mit ganz konkretem Ortsbezug zur Region. Der historische Zufall hat hier eine große Rolle gespielt, ein Glücksfall für die Region.

Das Schauspiel präsentiert eine bewegende, spannende, dichte, aber auch fiktive Geschichte, welche sich im Zeitfenster von 1633-1671 ereignet. Der historische Rahmen ist sauber recherchiert, denn nur so kann man das Vertrauen des Publikums erlangen.
Konzeptionell entfalten erstmals Originalschauplätze des zugrunde liegenden historischen Stoffes (erstmals für die Bühne konzipiert) eine einzigartige Atmosphäre auch als Spielorte. Das Schauspiel geht ebenso wie das im Mittelpunkt der Geschichte stehende Gnadenbild Mariens mit dem Jesuskind auf Wanderschaft... Nach Schloss Fürsteneck im letzten Jahr, kommt als Spielort dieses Jahr der Innenhof der Wallfahrtskirche Mariahilf, Passau zur Geltung.

„Maria Trost oder eine Privatsache“ ist trotz des künstlerischen Anspruchs für ein breites Publikum konzipiert, insbesondere benötigt man keinerlei historische Vorkenntnis o.ä., um der Geschichte folgen zu können. Dieses Schauspiel will für alle Sinne etwas bieten, dies auf mehreren Ebenen: inhaltlich, optisch und akustisch.

Inhaltlich:
- naturalistisch: es ist die Geschichte von natürlichen Personen, die historisch belegt, in der damaligen Zeit tatsächlich gelebt haben.
- fiktiv: es handelt sich um eine fiktive Geschichte, welche historisch belegte Geschehnisse miteinander verknüpft; einige wenige Figuren sind auch erfunden.
- Es gibt Parallelszenen
- Es gibt die Traumebene
- Es gibt die Unterbewusstseinsebene, die insbesondere auch das Erscheinen von Waldgeistern (als Personifizierung der einsamen Seelen) ermöglicht
- Es gibt die komödiantische Ebene
Optisch:
- historische Kostüme der agierenden Figuren
- historische Requisiten und Aufbauten
- fiktive Kostüme der Waldgeister
- verschiedene Höhenebenen der Spielfläche, „Naturbühne“
Akustisch:
- zeitgenössische Musik des Barock
- Kunstsprache der agierenden Figuren
- verschiedene Sprach-Akzente

Der Aufbau von „Maria Trost oder eine Privatsache“ gliedert sich in eine Szenenabfolge von 40 Szenen (biblisch die Zahl der Erwartung, der Vorbereitung, der Buße...) mit einer Pause in der Mitte der Spielzeit, welche ca. 2 Stunden beträgt. Die Szenenabfolge und das Bühnenbild (Simultanbühne) sind so konzipiert, dass nahtlose Szenenübergänge problemlos möglich sind, die das Spieltempo steigern und die Spannung und Dichte des Stoffes erhöhen.

Es gibt 31 Sprechrollen, allesamt Charakterrollen (im Gegensatz zum Typus). Darüber hinaus gibt es stumme Rollen und eine übersichtliche Komparserie.

Jochen Servatius



Premiere: Freitag, 24. August 2012

weitere Termine:

Samstag, 25. August/ Sonntag, 26. August 2012
Freitag, 31. August/ Samstag, 1. September um 20 Uhr / Sonntag, 2. September 2012

Beginn: jeweils 20:30 Uhr


Innenhof der barocken Klosteranlage von Mariahilf ob Passau, Mariahilfberg 3, 94032 Passau

Kartenvorverkauf:

Info-Point, Theresienstraße 8, Passau, Tel.: 0175/25 25 096
Bücher Pustet, Nibelungenplatz 1, Passau, Tel.: 0851/ 560 890
PNP-Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 10, Passau, Tel.: 0851/960 5410
City Marketing Passau e.V., Große Klingergasse 4, Passau, Tel: 0851/490 5290, cmp@passau-marketing.de

Preis:

pro Karte 27,- € , ermäßigt 22,- €
Gruppenermäßigung auf Anfrage
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